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Liebeserkärung an die Pfadibewegung

Ich „rutschte“ so rein, kann man sagen. In der 2. Klasse (mit 7 Jahren) kam ich über eine Kollegin zur Pfadi. Unsere Mütter quatschten miteinander und schlussendlich ging ich in meine erste Gruppenstunde. Es hat mir eigentlich ab da an immer sehr gefallen, doch ich war andersweitig sehr beschäftigt und versäumte viel, dadurch war ich ein wirklich nicht sehr aktive Pfadimeitli. Nur in die Sommerlager ging ich immer (einzige Ausnahme 2005, da war ein Zeltlager und mir graute dazumals davor). Es gab eigentlich nur ein Grund warum ich in der Pfadi blib. Ich war im Sport, in der Leichtathletik, ziemlich erfolgreich und legte den Schwerpunkt dadrauf, doch ab und zu war ich sehr froh dass ich das Training sausen lassen konnte, weil ein wichtiger Anlass von der Pfadi dazwischen kam.
Als wir älter wurden, schloss die älteste Stufe (es gibt 3 Unterteilungen bei den Kids) mit den ältesten Jungs von der Jungwacht zusammen (wir sind eine reine Mädchenpfadi). Ab da an war es eigentlich klar dass ich nie & nimmer aus der Pfadi austreten werde. Mein damaliger Schwarm (und späterer Freund) war Jungwächtler & somit hatte ich einen Grund mehr ihn zu sehen.
Mit dem Alter kamen auch kantonale Anlässe dazu, bei welchen wir viele neue Freundschaften knüpfen. Ihr müsst wissen, wenn man mal in der ganzen Pfadi-„Sekte“ ist, kommt man kaum mehr raus. Zu viele Erlebnisse und Freundschaften hangen mit der Pfadi zusammen.
Auf jeden Fall sehe ich einen Ausstieg meinerseits als sehr unrealistisch an. Möchte ich auch gar nicht. Die Pfadi hat – & gibt – mir so viel. Ich habe als kleines Kind gelernt mit anderen Kids umzugehen, mich zu integrieren und lernte mich fair gegenüber der Natur zu verhalten. Als ich älter wurde kamen viele soziale Aspekte dazu und jetzt als Leiterin der Umgang mit Kindern. Und natürlich Verantwortung übernehmen, für mich sowie auch für andere.
Meine 2 aller aller aller besten Kolleginnen sind ebenfalls Pfadileiterinnen. Fast jeden Samstag sind sie an meiner Seite und gemeinsam bringen wir unseren Girls die Werte von Pfadifindern bei. Das Pfadiheim ist ein 2. Zuhause geworden, die Leiterinnen meine 2. Familie.
Der Gründer der Pfadi, BiPi (Sir Robert Stephenson Smyth Baden-Powell) ist mein Vorbild. Er hat etwas geschaffen, was unsere Welt etwas besser machen kann / gemacht hat. Sein Lebensspruch ist auch meiner: Try to leave this world a little better than you found it.

20.3.14 11:34

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